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<pre>Nach dem zweiten Saisonsieg sieht sich der Hamburger SV vor eine gänzlich ungewohnte Situation gestellt: Bei dem anstehenden Gastspiel in Mainz kämpft schließlich zum ersten Mal in dieser Saison nur der Gegner des Dinos gegen eine Durststrecke an.  <p> Das jüngste Remis gegen den Euro League-Achtelfinalisten Schalke 04 ist in Bezug darauf jedenfalls ein weiterer Schritt in die richtige Richtung zu werten. Daran vermag auch die seit drei Spieltagen währende Sieglos-Serie nicht zu rütteln.  <p>  Die der Aufholjagd letztlich vor allem zu Grunde liegende geschlossene Mannschaftsleistung dürfte nun auch am Dienstag das erfolgversprechendste Mittel sein, wenn es dieses Mal einen qualitativ eigentlich überlegenen Gegner aus dem Feld zu schlagen gilt. <p> Eben dieser Gang schien über die Sommerpause gründlich eingerostet zu sein; an den ersten drei Spieltagen wurden insgesamt gerade einmal acht mehr oder weniger brauchbare Torchancen der Eintracht gezählt. <p>  Nachdem die Anhänger ihrem Klub dank der neuen Harmonie vor der Länderspielpause selbst ein 0:3 gegen Köln verziehen, wurden die Fans jüngst gegen die Hertha wieder mit einem besonders emotionalen Erfolg verzückt — der Siegtreffer in der Nachspielzeit ließ die Veltins Arena in ihren Grundfesten erzittern.  </pre>


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<pre>Die „Knappen“ mussten unmittelbar vor der Länderspielpause gleich zwei Rückschläge einstecken. So verließ Julian Draxler den Klub und heuerte beim VfL Wolfsburg an, just bei dem Verein, gegen den die Schalker am Spieltag eine 0:3-Pleite einstecken mussten. Ein doppelter Nackenschlag für die Gelsenkirchener und beide Male war der aktuelle Vizemeister beteiligt.  <p> Eine (unerwartete) Niederlage daheim gegen Freiburg kann die Stimmung nämlich schnell zum Kippen bringen.  <p>  Nachdem der FSV Mainz 05 von den fünf vorherigen Bundesliga-Partien nur eine einzige für sich entscheiden konnte, hat es am vergangenen Samstag immerhin mal wieder zu einem Punktgewinn gereicht: <p> Im letzten Spiel unter der Leitung des 48-jährigen Ã–sterreichers wollen seine Jungs noch einmal alles geben und nach vier sieglosen Spielen in Folge (3 Niederlagen, 1 Remis) wieder einen Dreier einfahren. Personell kann Hasenhüttl bis auf den Langzeitverletzten Danilo Soares aus dem Vollen schöpfen. <p>  Andre Breitenreiter steht nach der Talfahrt der Niedersachsen gewaltig unter Druck und ist zum Handeln gezwungen.  </pre> 


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<pre> Dabei dürfte es aus rein sportlicher Sicht auch weiterhin keinerlei Gründe geben, irgendwelche Beschwerden geltend zu machen: für die Wettfreunde deutet alles darauf hin, dass die Münchner Weste auch bei den Knappen sauber bleibt.  <p> Weil der Brause-Klub lediglich in der neutralen Zone nach Belieben schalten und walten durfte, gab es im Freiburger Strafraum meist gepflegte Langeweile zu beklagen.  <p>  Sorgt es schon seit längerer Zeit für Irritationen, dass die Mannschaft von AndrÃ© Schubert nichts mit ihren Auswärtsspielen anzufangen weiß, droht den Borussen nun zunehmend auch die bislang verlässliche Punktebank am Niederrhein wegzubrechen. <p>  Doch ausgerechnet die Freiburger konnten sich am vergangenen Spieltag etwas Selbstvertrauen holen. <p>  Die Nullfünfer, deren Ziel heuer der Nichtabstieg war, haben die Erwartungen bisher weit übertroffen. Mainz rangiert in der Tabelle vor namhaften Konkurrenten wie Schalke oder Wolfsburg und kann sich mehr als berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im internationalen Fußballgeschäft machen.  </pre>


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<pre> Derweil der einstige Chelsea-Import mittlerweile Gefallen am VfL-Trikot findet, geben sich die meisten seiner Kollegen jedoch zunehmend mit dem Mittelmaß zufrieden: In den zehn Partien der zweiten Saisonhälfte fuhr das Team folglich gerade einmal zwölf Zähler ein.  <p> Bei der TSG Hoffenheim hat sich der 62-Jährige zu einem Himmelfahrtskommando überreden lassen, welches sogar die vielfach erwiesenen Künste eines Retters zu überfordern droht — eine böse Vorahnung, an der noch nicht einmal der Lichtblick gegen Hannover etwas ändern kann.   <p> Erst zwei Mal in dieser Saison gingen die „Sport-Club“-Spieler im heimischen Schwarzwaldstadion als Verlierer vom Platz — nur Dortmund, Gladbach, RB Leipzig, Hertha und die Bayern kassierten noch weniger Heim-Niederlagen. <p>  Der Gladbach-Trainer hat von den bisherigen elf Duellen gegen Christian Streich sieben für sich entschieden und nur zwei verloren und weiß daher, wie man den „Sport-Club“-Trainer schlagen kann.  <p> Gegen die Hertha gelang es den „Knappen“ nicht „die 2:1-Führung in die Halbzeit zu bringen“, in der zweiten Hälfte hat man es hingegen „versäumt, das dritte Tor zu erzielen“, so die Meinungen Auf Schalke.  </pre>


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<pre> RB-Ralph Hasenhüttl sagte danach: „Wir haben 75 Minuten ein sehr gutes Spiel gemacht. Wir waren sehr gut im Gegenpressing und haben dem Gegner kaum Luft gelassen. In der letzten Viertelstunde hat man gemerkt, dass wir schon ein bisschen auf dem Zahnfleisch gehen.“  <p> – Sandro Schwarz und seine Mainzer hatten auch gegen Augsburg einen gebrauchten Tag erwischt.  <p>  Ein bitterer Fehler von Danny Latza hat diese Pleite eingeleitet. Der Mittelfeldmann legte Nils Petersen das 0:1 mit einem verunglückten Rückpass auf. „Durch mein Ding war der Stecker bei uns gezogen. Ich habe Petersen einfach nicht gesehen, sonst spiele ich den Ball so nicht zurück.“ <p>  Ausgeglichene Statistik. Was zählt: der weitere Punkt auf dem Konto der #Werkself. #FCIB04 pic.twitter.com/NG2JWcWqqW  <p> Nun ist es zwar wahrlich nichts Neues, dass Bayer nicht das Optimum aus seinen (qualitativen) Möglichkeiten macht — und dennoch hat Heiko Herrlich die ihm anvertraute Truppe über die Sommerpause offensichtlich in zuletzt unerreichte Sphären geführt.  </pre>


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